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FRAGEN & ANTWORTEN
Was bedeutet senken des Leitwerts?
Das Senken des Leitwerts (der elektrischen Leitfähigkeit) im Heizungswasser einer Wärmepumpe bedeutet, den Anteil der gelösten Salze und Mineralien im Wasser durch eine spezielle Wasseraufbereitung (Entsalzung) zu reduzieren.

Dies ist eine wichtige Maßnahme zur Wartung und zum Schutz der Wärmepumpe, da ein niedriger Leitwert Korrosion in der Anlage verhindert oder verlangsamt.
Hier sind die wichtigsten Punkte:
  • Zweck: Senkung der elektrischen Leitfähigkeit (gemessen in Mikrosiemens pro Zentimeter, µS/cm). Je geringer der Leitwert, desto weniger Ionen sind im Wasser vorhanden, die Korrosion (Rost) und elektrochemische Reaktionen verursachen können.
  • Schutz des Verflüssigers: Wärmepumpen haben oft empfindliche Verflüssiger (Wärmetauscher), meist aus Edelstahl. Ein zu hoher Leitwert (und zu hohe Härte) kann zu Schäden am Plattenwärmetauscher führen.
  • VDI 2035 Richtlinie: Die deutsche Richtlinie VDI 2035 empfiehlt, das Heizungswasser aufzubereiten, um Steinbildung und Korrosion zu minimieren. Bei modernen Wärmepumpen ist dies oft zwingend, um Garantieansprüche zu erhalten.
  • Empfohlene Werte: Oft wird salzarmes Wasser angestrebt, das einen Leitwert von ≤ 100 µS/cm aufweist (manchmal sogar noch niedriger).
  • Vorteile:  
      • Längere Lebensdauer: Die Anlage verschlammt weniger, Korrosion wird minimiert.  
      • Höhere Effizienz: Ablagerungen werden verhindert, was den Wärmeübergang optimiert.

Zusammenfassend ist das Senken des Leitwerts eine Investition in die Haltbarkeit der Wärmepumpe, um teure Schäden durch korrosives Heizungswasser zu vermeiden!
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